Zum Fotografieren kam ich durch verschiedene Erlebnisse. Meine Eltern schenkten mir zum Geburtstag eine kleine Kompaktkamera, die sehr schnell mein ständiger Begleiter wurde. Dann fing ich an
mein Taschengeld zu sparen, um mir eine Spiegelreflexkamera kaufen zu können. Lange wartete ich bis ich mich für die Minolta X-300 entschloss. Diese Kamera erfüllte damals meine Anforderungen und
paste zu meinem Budget. Schnell reichten mir dann normale Papierabzüge nicht mehr aus und ich wechselte zur Dia-Fotografie. Dias faszinierten mich wegen ihrer strahlenden Farben und der
darstellbaren Bildgröße. Ich trieb es weiter und veranstaltete Diavorführungen in Sommernächten an der weißen Außenfassade meiner damaligen Schule.
Leider ging meine Minolta eines Tages zu Bruch und funktionierte nicht mehr. Ich kaufte mir noch einmal eine kleine und günstige Dynax, mit der ich mich aber nie richtig anfreunden konnte. So
ließ ich das Thema Fotografie ein wenig schleifen.
Im Jahre 2001 ging ich für ein halbes Jahr nach Guatemala. Für diese Reise schenkten mir wiederum meine Eltern meine erste Digitalkamera. Damals hatte man noch mit kurzen Akkulaufzeiten, „nur“ 3
Megapixel Auflösung und kleinen Displays zu kämpfen. Aber die Liebe zur Fotografie kam wieder hoch. Schnell kam ich an die Grenzen der Kompaktkamera und für mich stand fest: es muss wieder eine
Spiegelreflexkamera sein. Ich wartete noch einige Jahre und kaufte dann im April 2007 meine Canon EOS 400D: das Feuer war wieder entfacht!
Seitdem ist einiges weiteres Zubehör hinzugekommen und es sind wahrscheinlich schon an die 10.000 Bilder über den Chip gegangen …
Ich fotografiere seither und immer noch sehr gerne Menschen. Wenn gerade keine zur Verfügung stehen, widme ich mich der Nachtfotografie.
Der Chip steckt allerdings mittlerweile in einer Canon EOS 50D. Auch bei den Objektiven habe ich mich mit dem Zeiss Planar T* 1,4/50mm und dem Canon EF 1,8/85mm verstärkt. Für mich sind beide
perfekt für die Portraitfotografie geeignet.
Ich wünsche viel Spaß auf meinen Seiten!
Bjarn Röse